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Der Wagen wurde 1929 bei der Waggonfabrik Gotha gebaut und als Dresden 85210 in Betrieb genommen. Dann verliert sich seine Spur. 1965 wurde er bei der BD Saarbrücken ausgemustert und zu einem Bahndienstwagen umgebaut. In den 70er und 80er Jahren gehörte er zur Fahrleitungsmeisterei München-Pasing und wurde 1989 als Bahnhofswagen 70 011 ausgemustert.

Am 6.Januar 2001 begann Herbert Eigenberger mit der Restaurierung des Wagens. Die Wiederherstellung ist im Dezember 2007 bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossenen. Nächste anstehende Arbeiten sind der Tausch der Achsen, sowie die Fahrwerks- und Bremsuntersuchung.

Mein Part bei der Restaurierung dieses Wagens war die Mithilfe beim Erarbeiten des Restaurierungskonzepts, Mitarbeit bei der Restaurierung ( in erster Linie im Metallbereich ), sowie Planung und Ausführung der Elektroinstallation.


Nachfolgend einige Fotos vom Fortgang der Restaurierungsarbeiten


Mai 2001 - Das Entfernen der alten Bauzug-Inneneinrichtung hat begonnen.Unter der aufgedoppelten Wandverkleidung aus Bauzug-Zeiten kommt die originale Wandvertäfelung des Wagens zum Vorschein.

Oktober 2004 - Nach Beseitung der Rostschäden am Wagenkasten wird die komplett neu angefertigte Inneneinrichtung eingebaut. Hier werden gerade die aufgearbeiteten Fenster eingepasst.

Die alten Fensterahmen aus Eschenholz waren vermorscht und mussten neu angefertigt werden. Hier stehen sie zum Einbau beeit.

Die Nut- und Federbretter der Wandverkleidung werden montiert. Um größtmögliche Übereinstimmung mit dem Original zu erreichen wurden die Bretter  im sogenannten "Reichsbahnprofil" gefräst.

Anders als im Original wurde das Holz nicht maisgelb, sondern mit seidenmattem Klarlack gestrichen, was dem Wagen ein freundlicheres, helles Aussehen verleiht. Da die Maserung sichtbar bleibt, musste das verwendete Holz sorgfältig ausgewählt werden.              

Noch das Abteil wie eine Schreinerwerkstatt aus.                 Gerade werden die Deckleisten aus Eschenholz montiert.

Dezember 2007: Die Restaurierung ist bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen.     Noch fehlen Fahrwerks- und Bremsuntersuchung.


Fast zu schön für einen 3. Klasse-Wagen. Der fertiggestellte Wagen von innen.


Eine Detailansicht: Auch die Gepäckträger mussten komplett nachgefertigt werden


Blick auf eine der Bühnen.       Scheren- und Dixgitter mussten ebenso nachfertigt werden, wie Griffstangen und Zugschlusshalter.